QR code

Social Media Trends 2011

Social Media Trends für 2011, Marketing der Organisationen mit Social Media


Das Thema Social Media in Form von Twitter und Facebook war im Jahre 2010 allgegenwärtig. Inzwischen steigen immer mehr Organisationen auf diesen Zug auf und es entwickeln sich vollkommen neue Möglichkeiten für Marketing und Publicity. Hier wagen wir einen Blick in die Glaskugel um die Social Media Trends 2011 zu analysieren.

1. Co-Branding Kollabos

Unter Co-Branding versteht man den Zusammenschluß von Marken und Unternehmen. Um eine größere Anzahl von Nutzern, Fans und Followern zu erreichern schließen sich immer mehr Unternehmen mit thematisch ähnlichen Inhalten zusammen. Jeder von ihnen bringt seine eigene Nutzergemeinschaft mit und somit können schnell mehr Nutzer aus der relevanten Zielgruppe erreicht werden. Kollaborieren Sie mit anderen Unternehmen um so größeren Impact in ihren Social Media Kampagnen zu erreichen. Ein Beispiel hierfür wäre der allseits bekannte Zusammenschluss von "Brangelina" in Hollywood. Brad Pitt und Angelina Jolie kollaborieren um effektiv die Relevanz ihrer Person zu steigern.

 

2. Group Buying

Ein weiterer Trend aus den USA. Verbraucher schließen sich zusammen um eine große Anzahl eines Produkts in einen Schwung zu erwerben und somit Rabatte und Sonderkonditionen zu erhalten. Ein enormer Social Media Trend für 2011, dem unbedingt Beachtung geschenkt werden sollte um Absätze zu steigern.

 

3. Social Commerce

In den USA hat Pampers den ersten Social Shop bei Facebook gestartet. Durch die Integration des Social Media Gedanken in einen Shop sollen Kaufreize geschaffen werden. Man sieht, welche Produkte von Freunden genutzt und wie sie von ihnen bewertet werden. Zusätzliche Preisvergleiche, Empfehlungen und klassische Kommentare durch Freunde und Bekannte wird so die Glaubhaftigkeit nachhaltig gesteigert.

 

4. YouTube Partnerprogramme

Die Nummer Eins der Videoportale bietet seit neuestem seinen Nutzern eigene Partnerschaften an. Wenn sie regelmäßig Videos bei YouTube einstellen und somit von einer höhere Anzahl von Nutzern gesehen werden kann eine Partnerschaft mit YouTube eingegangen werden. Somit verdienen Sie Geld mit dem Einstellen ihrer Videos, da sie an den Werbeeinnahmen beteiligt werden.

 

5. Paid Twitter

TwitterStars und Sternchen haben oft eine große Anzahl an Followern. Durch das Einstellen neuer Tweets werden so innerhalb von Sekunden Nutzer informiert und durch retweets weitere Nutzer erreicht. Ist man sich nun im klaren, welche Zielgruppe hinter den Fans dieser Stars stehen kann man so schnell und effektiv relevante Tweets gegen Bezahlung absetzen lassen.

 

6. QR-Codes

QR CodesQR-Codes (Quick Response Codes) finden Verwendung in gedruckter Form. Mit der Kamera ihres Handys können diese Codes eingescannt werden und somit Funktionen auf Ihren Handy starten. QR-Codes werden in 2011 noch viel öfter zu sehen sein. Ein Clou ist zum Beispiel das Erstellen eines QR-Codes als "Gefällt mir" Like Button bei Facebook. Nike in Belgien hat einen QR-Code im Schaufenster hängen. Wenn ein Nutzer etwas schönes im Schaufenster entdeckt kann er diesen Scannen und teilt seinen Freunden somit seine Lokation und das Produkt welches er mag mit.

 

7. Q & A Websites

Frage und Antwort Websites werden immer wichtiger. Konsumenten fällen ihre Kaufentscheidung anhand von Empfehlungen von anderen Personen. Die Popularität solcher Q&A Websites nimmt rapide zu. Ein Nutzer stellst seine Frage und bekommt von realen Personen echte Meinungen und Antworten mitgeteilt. Hier werden Unternehmen in Zukunft dazu aufgefordert diese Meinungen und Äußerungen genau zu beobachten und die eigenen Entscheidungen danach zu richten.

 

8. Das "Conversation Prism" wird komplexer

Conversion PrismImmer mehr soziale Netwerke werden im Jahre 2011 das Licht der Welt erblicken. Die Nutzer erwarten noch tiefer personalisierbare Websites. Weitere soziale Netzwerke die auf bestimmte Themengebiete spezialisiert sind werden stärker in den Fokus des individuellen Nutzer rücken.
Der kalifornische Blogger Brian Solis hat bereits 2008 sein Conversation Prism vorgestellt. Dies ist ein Poster, welches die Web2.0 Welt mit ihren Facetten grafisch darstellt. Inzwischen ist dieses Poster in der dritten Version verfügbar und sollte eine gute Übersicht der Social Media Möglichkeiten darstellen.

 

9. Location Based Services

Geo Location based ServicesDieses Jahr erlebten lokal basierende Dienste einen wahren Boom. Immer mehr Anwendungen bieten dem Nutzer relevante Informationen anhand seines aktuellen Standorts. Die Nutzer teilen der Welt ihren aktuellen Standort mit, werden über Freunde in ihrer Nähe informiert oder erhalten aktuelle Angebote oder Informationen zu Sehenswürdigkeiten.

Contra: Der Fade Beigeschmack des Big-Brother-Gedanken ist inzwischen ständiger Begleiter. Die Bundesregierung weist auf die Risiken der Dienste hin und verhängt Restriktionen gegenüber den Anbietern. Die Nutzer probieren die neu verfügbaren Funktionen gern aus, jedoch verhindert die Angst, jederzeit verfolgt und lokalisiert werden zu können, eine Bindung des Nutzers über längere Zeiträume. Laut einer Webstudie nutzen ca. 1% regelmäßig Location Based Services.

Themen wie  GPS, Augmented Reality und Outernet werden in Zukunft öfter hören.

Foursquare Mayouring Model

Wie so oft kommen Trends aus den USA. Ein durchaus vielversprechendes Bonus und Prämiensystem. Hier ist es leider bisher vollkommen unbekannt. Der Gedanke dahinter ist simpel, ein Nutzer der mehrmals in einer Location eincheckt wird zum "Bürgermeister" (mayor) der Location. Dem Beitreiber / Gründer einer Location steht es frei, dem Bürgermeister ein Sonderangebot (special Offer) zur Verfügung zu stellen. Beliebte Vergütungen sind hier Rabatte, Freigetränke oder Flatrates, wodurch das Model besonders für Gastronomie und Einzelhandel interessant wird. Mit etwas Gespür für Marketing lassen sich so neue Kunden aquirieren und alte Kunden binden sowie Umsätze steigern.

Foursquare

Facebook Places / Facebook Deals

Facebook bietet nun seinen 500 Millionen Nutzern mit dem neuen Service Facebook Places die Möglichkeit Lokalitäten zu erstellen. Mit seinen etwa 150 Millionen Nutzern, die mit mobilen Geräten Facebook täglich nutzen, soll hiermit der Anschluß an die GeoLokalisierung geknüpft werden.
Noch ist der Service nicht im vollen Umfang nutzbar, es fehlt zudem noch die Möglichkeit für Unternehmen bestimmte Lokalisierungen vorzunehmen, einen Anspruch darauf zu erheben und sie mit der eigenen Unternehmensseite zu verknüpfen.
Facebook Deals ist der Pendant zu den special Offers von Foursquare. Alleine die Anzahl der Nutzer ist das Hauptargument sich mit den neuen Möglichkeiten von Facebook auseinanderzusetzen. Aktionen wie die durch Nike gestartete "Destroyer Burrito" Kampagne lassen erahnen, welche Form und Tragweite solche Marketing-Gags via Facebook Deals haben können.

Facebook Places

Foursquare´s mayoring – Modell


 

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