Das Jahr 2010 neigt sich langsam dem Ende zu, jedermann möchte seine eigene Sicht bezüglich Webdesign- und Technologie-Trends für das kommende Jahr 2011 vorantreiben. Hier werde ich die vergangenen Adaptionen der Webdesigner und Webentwickler für euch analysieren.
1. Die Tage des statischen Designs sind gezählt! Flash ist tot.
2. Entwicklung der interaktiven Plattformen nimmt zu
Es soll jetzt nicht falsch klingen, doch erinnere ich mich noch an Zeiten, wo Mädchen am Computer undenkbar waren (C64 / Load ,3 ,5 - Run :) ). Mit der Popularität von Social Networks wie Facebook und Twitter lenkt sich der Fokus von Webdesignern immer stärker auf extrem interaktive und informative Websites. Der Nutzer möchte heute am Geschehen auf der Website aktiv teilnehmen und mitwirken. Websites sollen den Dialog fördern um den Nutzer zu binden.
3. Typography wird immer wichtiger
Im Hinblick auf die sinkende Aufenthaltsdauer sollte im Webdesign berücksichtigt werden, dass Nutzer die Seite nurnoch überfliegen. Um diesem Nutzerverhalten gerecht zu werden wird eine strikte typography im Bereich Überschrift, der Subüberschriften, den Introtexten und Absätzen benötigt.
4. Einsatz von Modal Boxen
Modal Boxen entwickeln einen Trend der dem Nutzer überall in der virtuellen Welt begegnen wird. Sie rennen den alten PopUps den Rang ab, sehen besser aus und fügen sich besser ins Bild einer Website. Modal Boxen sind leicht zu designen und werden so zur perfekten Lösung von Webdesignern, die sich sorgen um die Usability machen. Vor allem im Bereich der Nutzer-Interaktion wie dem Präsentieren von Formularen bieten sie sich an.
5. Printdesign im Web!
Layouts und Print-Typographie breiten sich mit hoher Geschwindigkeit im Web weiter aus. Der Webdesigner von heute interessiert sich immer stärker für Printdesign, welches dem Inhalt viel Platz zum atmen lässt, prägnantere Schriften und größere Überschriften einsetzt, mehrspaltigen Content darstellt und Kriterien im Bezug auf die Organisation von Seitenelementen berücksichtigt. Das Magazin Layout gewinnt immer mehr an Popularität.
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6. Browserkompatibilität und bessere Performance
Der Zuwachs der User, die auf den Firefox Browser umsatteln, wird immer geringer. Dies bedeuted, dass die Fangemeinde anderer Browser zunimmt. Webdesigner entwickeln ihr Design nach Kriterien die allen Browsern gerecht werden. Google Chrome, Firefox, Safari und Opera sind momentan für die korrekte Darstellung zu berücksichtigen.
7. Aufenthaltszeiten sinken, leichte Navigation mit Blick auf die Uhr
Das digitale Informationszeitalter verändert den Umgang mit Informationen dramatisch. Die Dauer mit welcher sich ein Nutzer über eine Website bewegt nimmt zunehmend ab. Navigationsstrukturen müssen verbessert werden um die Usability und die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Die Designs werden interaktiver und kommunikativer. Websites mit leichter Navigation erhalten mehr Aufmerksamkeit durch den Nutzer.
8. Slab Typefaces und große Header
Der Einsatz von Slab Typefaces nimmt gleichzeitig mit der größe von Headern zu. Damit werden Highlights auf bestimmte Elemente auf der Website, wie zum Beispiel dem Logo gelenkt.
9. Footer in Übergröße
Synchron mit den großen Headern gehen die übergroßen Footerbereiche einher. Sie bieten längst nicht mehr nur ein paar Zeilen mit Kontaktdaten oder Copyright-Hinweisen. Oftmals werden Sitemaps, Kurztexte oder konstante Navigationselemente in ihnen eingebettet und nehmen oft mehr Höhe als der eigentliche Inhaltsbereich in Anspruch.
10. Raster Layouts, Retro Design und handgezeichnetes
Die Anordnung der Elemente in einem Ein=Alles Grid Layout nehmen zu und ermöglichen den Einsatz von interaktiven Elementen für neue mobile Lösungen und der altbekannten Anordnung. Design Trends lassen sich auch in Richtung handgezeichnetes und Retro Design erkennen.
